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Hahntennjoch
Wunderschöne Tagestour mit dem Motorrad. Landschaftlich und fahrerisch besonders attraktiv fand ich die Pillerhöhe (Übergang von Fließ-Zoll nach Wenns).

Frühjahrsausflug.

Mit meinem Freund Mike bin ich im Frühjahr aufgebrochen, um das Hahntennjoch noch vor Ablauf des Corona-Lockdown zu erfahren. Nur Österreicher am Pass – das war bei Gott nicht fremdenfeindlich motiviert, jedoch ist das Hahntennjoch normalerweise gnadenlos überrannt von Motorradfahrern – so extrem, dass ich persönlich den Pass gerne meide. Alle nicht-österreichischen Biker mussten ja daheim bleiben, also nutzten wir die Gunst der Stunde und genossen eine auffallend leere Passstraße.

Auf dem Weg dorthin konnte ich eine Route abhaken, von der ich schon viel gehört hatte, aber immer dran vorbei gefahren bin. Was für ein Fehler! Die Pillerhöhe gehört zu den landschaftlich schönsten Alpenstraßen, die ein Motorradfahrer unter seine Räder nehmen kann. Sie ist fahrerisch wenig spektakulär und der Ideale Ort zum Cruisen.

Auch mit dem Hahntennjoch habe ich mich wie geplant versöhnen können – nach einem unschönen Erlebnis mit einem Motorradfahrer aus der Racing-Fraktion vor einigen Jahren habe ich den herrlichen Pass eisern gemieden. Diesmal hatte ich Glück. Kaum Verkehr, nur gemütliche Biker-Kollegen unterwegs. Nur das Brötchen auf der Passhöhe hätte ich mir schenken können… Sorte Gummibrot mit geschmackfreiem Käse belegt 😉 Nehmt euch besser selbst eine Jause mit.

Das Furkajoch rundet die Tour dann noch ab -  dutzendfach befahren und immer wieder reizvoll.

Die Pässe

  • Arlbergpass (1.793 m)
  • Pillerhöhe(1.559 m)
  • Hahntennjoch (1.894 m)
  • Hochtannbergpass (1.675 m)
  • Furkajoch (1.761 m)

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Michael Schnedl

Ich fahre Motorrad seit 2012. Seit 2018 bin ich immer öfter im Gelände anzutreffen. Ich liebe die Freiheit auf zwei Rädern.

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