Adventurehelm Nexx WED.2
Gut behütet – der richtige Helm für Motorradabenteurer
Beim richtigen Helm scheiden sich die Geister. Ich erkläre euch, worauf es mir ankommt und warum ich mich für diesen Helm entschieden habe.

Was ist eigentlich der richtige Helm? Ganz einfach ausgedrückt: der, den du im Fachhandel gekauft hast. Im Internet bestellen ist nur dann sinnvoll, wenn du 100% sicher weißt, dass dir der bestellte Helm auch passt. Was du allerdings machen kannst, bevor du zum Fachhändler gehst, ist die große Auswahl etwas einschränken. Das hilft schon vorher, eine Menge Helme auszusortieren:

Die Art des Helms

  • Klapphelm
  • Jethelm
  • Integralhelm
  • Straßenhelm oder Endurohelm


Ausstattung

  • Verschluss
  • Sonnenblende


Das Material

  • Thermoplast – günstiger, Lebensdauer 5-6 Jahre, schwerer
  • Duroplaste (Fiberglas bzw. Carbon) – hohe Festigkeit bei geringerem Gewicht, hohe Lebensdauer, teurer


Die Sonnenblende

Ich liebe Sonnenblenden! Es ist fantastisch, in einen Tunnel einzufahren und mit einem Hebel am Helm wieder "hell zu machen". Probiert das mal mit einer Sonnenbrille im Helm ! 😉

Passt auf, dass die Mechanik komfortabel zu bedienen ist! Natürlich hat das Ganze auch einen Nachteil: Das Gewicht des Helmes steigt.


Passen muss er!

Dein Helm darf nicht drücken (außer an den Wangen, die drückt ihr mit der Zeit "in Form"). Drückt der Helm irgendwo am Schädel, stellt ihn wieder ins Regal zurück.

  • An der Stirn sollte zwischen Kopf und Helm deine Fingerkuppe Platz haben
  • Du solltest zwei Finger breit Platz zwischen Kinnteil und deinem Kinn haben


Wenn das alles passt, ist es Zeit für eine ordentliche Probefahrt mit dem eigenen Motorrad (Lautstärke und Passform sind auch abhängig von deinem Bike bzw. dem Windschild). Hält das von dir ausgewählte Modell auch diesem Test stand, hast du deinen Helm gefunden.

Warum gerade der NEXX WED2 ?

Ich wollte einen leichten Helm aus Carbon mit Sonnenblende.

Carbon ist mir wichtig, damit ich nicht ständig einen neuen Helm kaufen muss.

Das Gewicht war mir wichtig, da meine Nackenmuskulatur als Büroarbeiter nicht die eines Stiers ist 😉

Die Sonnenblende ist für mich kein Komfort- sondern ein Sicherheitsmerkmal. Ich war schon im Blindflug bei der Einfahrt in einen Tunnel mit Sonnenbrille… das will ich nicht ein zweites mal erleben.

Die Optik spielt natürlich immer mit. Da ich eine Reiseenduro fahre und sie hin und wieder auch abseits der Straßebewege, war ein Endurohelm die erste Wahl.

So – und nun versucht mal, einen Helm mit diesen Anforderungen zu finden. Die Auswahl ist überschaubar und schlussendlich entschied auch der Preis. 600,- EUR für einen Helm ist mir persönlich zu viel, also war der NEXX Wed2 meine Wahl.


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Michael Schnedl

Ich fahre Motorrad seit 2012. Seit 2018 bin ich immer öfter im Gelände anzutreffen. Ich liebe die Freiheit auf zwei Rädern.

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