Tee im Iran

Ein Traumziel ist in Gefahr

Wird´s vielleicht doch nichts mit dem Iran? Der Iran war der eigentliche Grund für diese Reise. Mal sehen…

Es könnte sein, dass die politische Lage im Iran sich weiter zuspitzt. Außerdem ist das Gesetz aus den 80er Jahren immer wieder mal in Kraft, das die Einreise meiner GS verhindert.

Ende 2019 spitzt sich die Lage im Iran immer mehr zu. Ein neuerliches Aufflammen des Konfliktes mit den USA treibt wieder wütende Menschen auf die Straße, die Flaggen anzünden. Gleichzeitig gibt es Demos gegen das eigene Regime im Land…

Alles andere als Zustände, die ein Reisender sich wünscht. Es mehren sich auch die Meldungen, nach denen Motorrädern über 250 ccm die Einreise in den Iran verwehrt wird. Die Basis dieser Entscheidungen ist ein Gesetz aus den 1980er Jahren, welches immer wieder beliebig lange angewendet und dann wieder "temporär ignoriert" wird.Was, wenn ich nicht einreisen kann?

Als Alternative habe ich eine Route ausgearbeitet, die den Orient mit den Karpaten verbindet. Nach Edirne komme ich wie gehabt mit dem Autoreisezug. Schwarzmeerküste bleibt unverändert, danach nach Armenien und vor der iranischen Grenze geht's entlang der Grenze von Aserbaidschan retour nach Georgien. Von dort mit der Fähre nach Odessa und dann würde ich ein Teilstück der Adventure Country Tracks Route (Strategica, Transalpina, Transfagarsan) unter die Räder nehmen. Auch bei dieser Variante habe ich tolle Pässe, einige Offroad-Passagen (Schwarzmeer Gebirge in der Türkei, Strategica in Rumänien), und einige Sehenswürdigkeiten eingebaut.

Da ich mein Traumziel – den Basar von Teheran – weglassen müsste, würde ich mir den Basar von Istanbul ansehen. Auch schön. 


Beitragsnavigation



Michael Schnedl

Ich fahre Motorrad seit 2012. Seit 2018 bin ich immer öfter im Gelände anzutreffen. Ich liebe die Freiheit auf zwei Rädern.

Rating